Oracle Schulung: SQL Tuning Workshop
Erster Tag
Ich bin also nun angekommen, kein Stau, hab circa eineinhalb Stunden gebraucht bis hier her nach Karlsruhe. Direkt hier am TRIA Trainingszentrum ist eine Baustelle, warum ich ein klein wenig im Kreis um das Gebäude herumfahren musste, bis ich dann die Zufahrtsstrasse gefunden hab.
13:40 Uhr: Der Vormittag war recht viel Theorie und ging alles sehr behäbig, die Dozentin hat nur leider ein paar Probleme bei der englischen Aussprache, man weiß aber, was gemeint ist.
15:50 Uhr: Wir sind jetzt erst bei Kapitel drei angekommen, sehr schlecht. Bis um 17:00 Uhr sollten wir eigentlich schon Kapitel sechs fertig haben. Das wird nichts mehr. Die Dozentin verhaspelt sich immer und kommt immer wieder ganz weit vom Thema ab, macht tausend Exkurse und wir kommen nicht voran, bis jetzt noch nichts spannendes dabei gewesen.
17:00 Uhr: Der erste Tag ist rum, wie erwartet haben wir es nur bis zur Lektion drei geschafft. Morgen früh geht es dann mit Lektion vier weiter.
Zweiter Tag
08:40 Uhr: Ich bin da, die Fahrt hierher ging wieder ohne Stau, ein/zwei Idioten, sonst alles OK. Mal sehen, wie weit wir heute kommen, wir müssen eigentlich noch die Kapitel vier bis sechs von gestern aufarbeiten plus sieben bis zehn und Workshop eins und zwei. Ich bin gespannt.
13:15 Uhr: Die Mittagspause ist rum. Wir sind noch vor der Pause mit Kapitel fünf fertig geworden und fangen jetzt mit Kapitel sechs an (was wir eigentlich schon gestern hätten fertig haben müssen). Mein erster Eindruck, dass diese Frau leider sehr wenig Ahnung hat, oder zumindest nicht über die Fähigkeit verfügt, Wissen zu vermitteln, bestätigt sich leider heute auch.
14:45 Uhr: Nachmittags-Pause, wir haben Kapitel sechs geschafft. Wir sind also mehr als einen halben Tag hinterher. Und wie es halt so ist, kommen die spannenden Themen erst immer gegen Ende des Kurses und da werden wir dann im Fast-Forward Modus durchskippen müssen
17:30 Uhr: Wir haben die Übungen weg gelassen und dafür noch das Kapitel acht fertig gemacht. Jetzt müssen wir morgen noch sechs Kapitel schaffen. Die beiden Workshops, die bis jetzt schon hätten stattfinden müssen, gabs nicht, wurden kommentarlos gestrichen.
Dritter Tag
8:40 Uhr: Bin angekommen, ging mal wider problemlos. Ich hol mir jetzt erst mal einen Kaffee, dann werde ich mir die Übungen, die gestern ausgefallen sind ansehen bis um neun.
09:30 Uhr: Sie hat doch Ahnung, aber halt irgendwie gar kein Gespür für Zeit. Dass es erst jetzt zeigt, dass sie schon Ahnung hat, ist leider etwas spät, wir hätten am Anfang deutlicher schneller machen müssen.
11:00 Uhr: Kapitel neun wäre geschafft, es geht jetzt an Kapitel zehn. Ich bin noch circa. drei Stunden hier, wobei davon eine Stunde Mittagspause ist. Auch wenn die anderen länger hier bleiben, fertig werden die nicht mehr, ganz zu schweigen von den drei Workshops, die stattfinden hätten sollen. Dazu hat sie uns allerdings, zumindest zu einem Workshop, kurz erklärt was das Ziel dieses Workshops gewesen sei und hat uns das gezeigt. Besser als beim ersten Workshop, der kommentarlos übergangen wurde.
12:00 Uhr: Sie hat doch keine Ahnung: Dreimal versucht, den Access-Advisor zu starten, drei mal gescheitert und keine Ahnung warum. Ganz schlecht, dadurch ist dann wieder wertvolle Zeit verloren gegangen. Sie hat aber versprochen, sich das Problem in der Mittagspause anzuschauen und uns danach den Access Advisor zu präsentieren.
13:10 Uhr: Mittagspause ist rum, sie hat sich daran erinnert, dass ich schon um 14:00 Uhr weg muss, mal sehen, was wir bis dahin noch schaffen. Allerdings hat sie sich nicht daran erinnert, dass sie das mit dem Access Advisor machen wollte.
14:00 Uhr: Schluss für mich, wir sind bis Kapitel zwölf gekommen es fehlen mir zwei Kapitel, die werd ich dann am Wochenende selber durchgehen.
Fazit
Das hätte ich auch günstiger haben können. Die Dozentin war leider nicht wirklich überzeugend, hat kaum bis gar keine praktische Erfahrung (zumindest lässt sie uns nicht daran teilhaben, wenn es denn so wäre). Meistens liest sie nur vor, wenn sie das mal nicht macht, dann erzählt sie unwichtiges, oder sie spielt mit der Datenbank herum und probiert sachen aus, vertippt sich. Ganz schlecht vorbereitet.
Und katastrophal war natürlich die Zeitplanung. Am ersten Tag schon nur die Hälfte schaffen ist komplett inakzeptabel, vor allem wenn ich sie schon am Montag darauf vorbereitet habe, dass ich Mittwoch um 14:00 Uhr gehen muss, weil ich einen Termin hab, der sich nicht verschieben lässt. Unter diesen Bedingungen hinter dem Zeitplan her zu hinken, und zwar einen dreiviertel Tag, das geht mal gar nicht.







